Warum eine Mädchenschule?
| Ist eine Mädchenschule heutzutage
überhaupt noch zeitgemäß?
Mehr denn je! Denn:
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Mädchen werden nicht benachteiligt oder
gar in den Hintergrund gedrängt.
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Mädchen können in einer sensiblen
Phase des Heranwachsens ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen besser
entwickeln.
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Die Gleichbehandlung durch die Lehrer/innen
ist garantiert, es findet keine (wenn auch unbewusste) Diskriminierung
zugunsten der Jungen statt.
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Rollenverhalten, das oft schon in Familie,
Kindergarten und Grundschule erlernt wurde, wird nicht weiter zementiert.
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Ein netter Umgangston beherrscht das Schul-
und Unterrichtsklima, es gibt keine gravierenden Verletzungen durch Frozzeleien
und Grobheiten.
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Ein zusätzlicher Ablenkungsfaktor fällt
weg, Mädchen können sich noch besser konzentrieren und intensiver
lernen.
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Leistungsförderung in voller Breite:
keine Abdrängung in "typisch weibliche" Fächer, sondern bessere
Förderung vor allem in Mathematik und den Naturwissenschaften. Deutlich
wird dies bei uns dadurch, dass wir seit Beginn die Gruppe I anbieten.
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Folge: deutlich bessere Leistungen in so genannten
"Jungenfächern" (die Ergebnisse der Abschlussprüfung der Gruppe
I liegen oft über dem Landesdurchschnitt).
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Förderung der Artikulation (z. B. durch
Klassen- und Schulsprecherinnen): Mädchen lernen, ihre Interessen
selbst zu vertreten und ihre Angelegenheiten selbst zu regeln (ohne "laute"
männliche Unterstützung).
Neue Studien aus den USA, Skandinavien und
der Universität Dortmund haben ergeben, dass junge Damen, die eine
Mädchenschule besucht haben, ihre Studienwahl breiter fächern
und sich eher ein naturwissenschaftliches Studium oder einen Ingenieursberuf
zutrauen. |
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