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Verkehrserziehung: "HALLO AUTO!"
 
 
Alle 5. Klassen konnten dieses Jahr im Rahmen der Aktion "Hallo Auto" einmal selbst erleben, was es heißt, sich sicher im Straßenverkehr zu verhalten.
Dazu durften alle Schüler zunächst ausprobieren, wie lange sie brauchen, bis sie aus dem Rennen zum Stehen kommen. Doch auch die Theorie kam nicht zu kurz. Wenn man eine Gefahrensituation mit den Augen erkennt, muss diese Information erst einmal zum Gehirn weitergeleitet werden. Dieses wiederum verarbeitet sie und sendet die Infos über die Nerven - in diesem Fall - in die Beine (Reaktionsweg). Erst dann beginnt man zu bremsen (Bremsweg).
Dann durften alle am Straßenrand Hütchen aufstellen, die angeben sollten, wo ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 50km/h nach Meinung der Schüler bei einer Vollbremsung stehen bleibt. Alle waren überrascht, wie weit das Auto noch fährt, bis es zum Stillstand kommt.
Die meisten wären also im Straßenverkehr überfahren worden, weil sie den Anhalteweg zu kurz eingeschätzt hatten.
Der Höhepunkt für alle war jedoch das Erlebnis, einmal selbst im Auto eine Vollbremsung machen zu dürfen und auch hinten im Auto sitzend festzustellen, welche enormen Kräfte eigentlich wirken, man mit einer Geschwindigkeit von nur 30km/h eine Vollbremsung macht.
Das Feedback der Schülerinnen fiel durchaus gut aus und somit bedanken wir uns noch einmal recht herzlich beim ADAC und seinem Team, die uns diesen tollen Tag ermöglicht haben.
Claudia Machowetz