zurück
Juniorwahl 2017
 

Die Agnes-Bernauer-Schule hat gewählt:
CSU und Grüne sind die stärksten Kräfte

Am Donnerstag, den 21.09.2017 gaben an der Agnes-Bernauer-Schule insgesamt 89 Schülerinnen im Rahmen der bundesweiten Initiative "Juniorwahl" ihre Stimme ab.
Bei der Auszählung der Erststimmen konnte Ulrike Bahr, SPD, mit 29,21 Prozent die meisten Stimmen erzielen, gefolgt von Claudia Roth von den Grünen mit 22,47 Prozent der Stimmen.
Nach Auszählung der Stimmen durch die Wahlhelferinnen ergab die Zweitstimme folgende Verteilung:

CSU 22,47 %
GRÜNE 22,47 %
SPD 19,10 %
DIE LINKE 8,99 %
Piraten 7,87%
AfD 6,74 %
FDP 1,12 %
Andere 8,99%

Bei der Juniorwahl an der Agnes-Bernauer-Schule engagierten sich acht Wahlhelferinnen (Beyza Kurt, Rebekka Ronnsiek, Aylin Gashi, Laura Srdic, Alexandra Fix, Katja Kreiner, Miriam Sirch, Jihane Hadj Mohammed). Zu ihren Aufgaben gehörte das Anlegen des Wählerverzeichnisses, das Ausfüllen der Wahlbenachrichtigungen, die Einweisung Ihrer Mitschülerinnen in den Ablauf des Wahlaktes und natürlich die Stimmauszählung.
Insgesamt wurden 89 Stimmen abgegeben.
Es waren 91 Personen Wahlberechtigt.
Die Wahlbeteiligung an der Schule lag bei 97,8 %.
  • "Wahlhelferin zu sein ist eine große Verantwortung. Ich bin selber sehr gespannt, wie die Ergebnisse der Wahl sind." (Beyza, 10a)
  • "Es ist eine Vorbereitung für später, wenn wir einmal richtig wählen können." (Aylin, 10b)
  • "Wir sind die Zukunft. Es ist sinnvoll, dass uns jetzt schon die Möglichkeit zum Wählen gegeben wird." (Lucia, 10c)
  • "Es ist auch für uns interessant zu sehen, wie die Wünsche der Jugendlichen sind und was unsere Generation wohl wählen würde." (Belanna, 10c)
  • "Jeder sollte bei der Junior-Wahl mitmachen, damit man für später vorbereitet ist." (Sarah, 10d)
  • "Ich finde es gut, dass auch die Stimmen der Jugendlichen gehört werden." (Conni, 10d)
Hintergrund der Juniorwahl

Die Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017 steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Professor Norbert Lammert und wird bundesweit gefördert durch den Deutschen Bundestag, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung. Bundesweit sind über 3.000 Schulen am Projekt beteiligt.
Seit 1999 wird die Juniorwahl als "best-practice-Projekt" zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 1,8 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.
Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Das Projekt soll Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das Thema Wahlen und Politik heranführen und sie auf die künftige Partizipation im politischen System vorbereiten. Neben der Motivation, zur Wahl zu gehen, soll Begeisterung und Interesse an Politik geweckt werden und somit die Grundlage für späteres gesellschaftliches Engagement gelegt werden. Das Projekt zur politischen Bildung basiert auf zwei Hauptsäulen: die unterrichtliche Einbindung und eine originalgetreue Wahlsimulation. Dafür gibt es Wahlkabinen, eine Wahlurne sowie versiegelte Wahlunterlagen.

Weitere Informationen zur Juniorwahl

S. Wiehler